„RoadSense“ der 8. Klassen

„RoadSense“ am 8. November 2012 - Verkehrserziehungsprojekt der 8. Klassen im Rahmen des Sozialcurriculums

Anfang November fand für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 ein Verkehrserziehungsprojekt im Rahmen des Sozialcurriculum statt. Wie verhalte ich mich als Beifahrer? Wie kann ich als Beifahrer die Verkehrssicherheit erhöhen? Diesen und weiteren Fragen wurde auf interessante und anschauliche Weise  gründlich nachgegangen.

Das Projekt war zweigeteilt. Neben einem eher theoretischen Teil konnten unsere Schüler auch erste (angeleitete) praktische Erfahrungen hinterm Steuer sammeln. Im Theorieteil wurden allgemeine Fragen thematisiert, etwa Situation, in denen man sich als Beifahrer wohl oder unwohl gefühlt hat. Das Ziel hier war, die Schüler dafür zu sensibilisieren auch als Beifahrer Verantwortung zu übernehmen.

Die Gesprächsrunde wurde ergänzt durch einige anschauliche Übungen. Mit Hilfe verschiedener Aufbauten wurden Begriffe wie der „tote Winkel“ eingeführt, die Gefahr loser  Gegenstände im Auto erläutert und die Schüler konnten mit Hilfe einer besonderen „Brille“ sehen, dass Alkohol und Autofahren eine sehr schlechte Kombination ist. Fokus war auch hier stets, dass Schüler ihre aktive Rolle als Beifahrer erkennen. Highlight des Tages war für die meisten aber sicherlich der praktische Teil. Unter Anleitung und Aufsicht von Fahrlehrern und auf einem abgesperrten Areal durften sich die 8.-Klässer erstmals selbst hinters Steuer setzen und (ein wenig) Autofahren. Dieser Teil des „RoadSense“-Projektes sollte die Inhalte des Tages in der Praxis verdeutlichen. Auf einer Waage zu sehen, wie schwer (und damit gefährlich) ein loser Gegenstand beim plötzlichen Bremsen werden kann ist interessant. Beim selbst Fahren und plötzlichen Bremsen einen Softball an sich vorbeifliegen zu sehen ist allerdings noch um Vieles anschaulicher. Auch der „tote Winkel“ und die Gefühle als Beifahrer mit verbundenen Augen, wenn ein Mitschüler das Auto steuert, lassen sich in der Praxis viel eindrücklicher vermitteln.

Alles in allem war der Tag, der noch durch einen Besuch im Mercedes-Benz-Museum ergänzt wurde, zwar lang, trotzdem für die meisten eine lehrreiche Erfahrung. Eine Erfahrung, die die Schülerinnen und Schüler hoffentlich für ihre Rolle als Beifahrer sensibilisiert hat!                                                                                                                                                                                                            H. Rück