Weihnachtskonzert 2013

Stiller Gesang, festlicher Klang -

Weihnachtskonzert des Gymnasiums Neuenbürg erntet viel Applaus in der Stadtkirche


Chöre, Solisten und Instrumentalensembles – die Schüler des Gymnasiums Neuenbürg hatten bei ihrem großen Weihnachtskonzert in der evangelischen Stadtkirche wieder eine Menge zu bieten. Das stilistisch abwechslungsreiche und   wochenlang eingeübte Programm der über 100 beteiligten Eleven, Erzieher und Eltern konnte sich sehen und hören lassen. Am Ende hatten die vielen Zuschauer nicht nur die gemeinsam gesungene Melodie von „Hört der Engel helle Lieder“ im Ohr, sondern auch das festliche „Halleluja“ aus Händels „Messias“, bei dem der Altar bis hinten mit Musikern und Sängern ausgefüllt war. Doch ganz von vorne: Eröffnet wurde der Abend von der Bigband unter Leitung von Holger Schultze. Die jungen Saxofonisten, Flötisten und Trompeter hatten zwei Weihnachtslieder im Gepäck, und ein „exzellentes Rezept“ für eine wirklich besinnliche Adventszeit: „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“, dem Hit aus dem „Dschungelbuch“. Dann ging das Licht aus und der Unterstufenchor trat mit Teelichtern nach vorne. In dieser wunderbaren Atmosphäre sangen die Fünft- bis Siebtklässler, von Julia Denninger angeleitet, das Wiegenlied „Still a Bach Lullaby“ und andere stille Weisen in englischer Sprache. Ruhevoll auch die Darbietungen des Schüler-Eltern-Lehrerchors mit Jörg Hankele am Pult, der einen Vorgeschmack auf das 2014 aufzuführende Musical „Les Misérables“ gab. In langschwingenden Rhythmen erklang zum Beispiel „Bring ihn heim“, mit Elan „Am Ende vom Tag“. Nachdenklich ergänzt wurde das Musikprogramm von einer Meditation zu dem Weihnachtslied „Es ist ein Ros entsprungen“ und einer Geschichte von Dekan Joachim Botzenhardt. Mit einem großen Aufgebot an Streichern, Bläsern und Schlagzeugern ging das Konzert seinem klangvollen Ende entgegen: Das von Susanne Hilke-Gräsle und Liliana Brzecki geleitete Orchester des Gymnasiums in Kooperation mit der Jugendmusikschule führte den ersten Satz aus Vivaldis „Winter“ auf – eine höchst bemerkenswerte Leistung. Mit den beiden souveränen Solistinnen Hannah Haefner (Violine) und Carlotta Raiser (Cello) und der Einführung durch Annika Pirker gehörte das Stück zu den Höhepunkten des Konzertes. Rektor Gerhard Brunner hielt mit Gedanken aus Brasilien inne. Und ließ wissen: „Ich bin wie jedes Jahr beeindruckt.“ (Als Spenden für die „Kerala-Hilfe“ und für „Brot für die Welt“ gingen über 1100 € ein. Allen Gebern sei herzlich gedankt !)

Bericht: Anita Molnar